Was ein Wasserschaden anrichtet
Ein Wasserschaden gehört zu den ärgerlichsten und teuersten Schäden im Haushalt. Feuchte Wände, Schimmelbildung und zerstörte Möbel sind oft die Folge. Doch die gute Nachricht ist: Viele Wasserschäden lassen sich durch regelmäßige Kontrolle und einfache Handgriffe vermeiden. Hier sind unsere 5 Profi-Tipps.
1. Eckventile regelmäßig bewegen
Die kleinen Ventile unter Waschbecken und Spüle fristen oft ein Schattendasein – bis man sie im Notfall braucht.
- Das Problem: Wenn Eckventile jahrelang nicht bewegt werden, verkalken sie und lassen sich nicht mehr schließen.
- Die Lösung: Drehen Sie alle Eckventile in Ihrem Haus mindestens zweimal im Jahr komplett zu und wieder auf. So bleiben sie leichtgängig.
2. Flexschläuche regelmäßig prüfen
Die flexiblen Verbindungsschläuche an Armaturen und Spülkästen sind Verschleißteile.
- Das Risiko: Mit der Zeit wird das Material spröde oder das Metallgeflecht korrodiert. Ein geplatzter Schlauch setzt binnen Minuten ganze Etagen unter Wasser.
- Unsere Empfehlung: Überprüfen Sie die Schläuche regelmäßig auf Knicke, Risse oder Roststellen. Wir empfehlen einen prophylaktischen Austausch alle 10 bis 15 Jahre.
3. Siphons und Abflüsse reinigen
Verstopfte Abflüsse sind nicht nur unhygienisch, sie können auch zu Rückstau und Überschwemmungen führen.
- Tipp: Reinigen Sie Siphons regelmäßig. Verzichten Sie dabei auf aggressive chemische Rohrreiniger, da diese die Dichtungen angreifen können. Mechanische Reinigung oder Hausmittel (Natron & Essig) sind schonender.
4. Waschmaschine & Spülmaschine: Aquastop und Aufsicht
Es ist verlockend, die Waschmaschine anzustellen und das Haus zu verlassen. Doch wenn dann ein Schlauch platzt, ist der Schaden groß.
- Sicherheit: Nutzen Sie Geräte vorzugsweise, wenn Sie zu Hause sind.
- Aquastop: Stellen Sie sicher, dass Ihre Geräte über ein funktionierendes Aquastop-System verfügen. Dieses riegelt die Wasserzufuhr bei einem Defekt automatisch ab.
5. Hauptwasserhahn vor dem Urlaub schließen
Wenn Sie in den Urlaub fahren oder das Haus für längere Zeit verlassen, ist dies die sicherste Maßnahme.
- Vorgehen: Drehen Sie den Hauptwasserhahn (meist im Keller nach der Wasseruhr) zu und entleeren Sie ggf. die Leitungen kurz über einen Wasserhahn.
Fazit
Ein wenig Aufmerksamkeit schützt vor erheblichem Schaden. Sollten Sie dennoch Feuchtigkeit bemerken oder unsicher über den Zustand Ihrer Installation sein, rufen Sie uns an. Wir führen gerne einen professionellen Sanitär-Check bei Ihnen durch.
